Die Funktion der Decke
Mit dem Aufkommen der Klimaanlage und akustischer Materialien
(schallschluckender Dämmstoffe) hat sich die Funktion einer Decke
grundlegend geändert. Früher genügte eine Putz- oder Stuckdecke
auf Holzbalken. Das ist heute - ausser im Standard-Wohnungsbau -
nicht mehr möglich. Industrie-, Sport- und Werkhallen sowie moderne
Verwaltungsgebäude stellen andere Anforderungen an die Decke. Sie muss
in erster Linie dekorativ und schallabsorbierend sein.
Ausserdem muss die Decke eine Vielzahl wichtiger Geräte und
Leitungen aufnehmen können:
- Kabelkanäle, Elektro- und Telefonkabel
- Einbauleuchten
- Luftkanäle
- Einblasvorrichtungen für erwärmte oder gekühlte Luft
- Lautsprecher
- Gardinen- und Vorhangschienen
- Anschlüsse für bewegliche Trennwände usw.
Dadurch entstand sozusagen von selbst die abgehängte Decke, wie
sie heute in einer grossen Modellvielfalt angeboten wird. Auch
Architekten bezogen die Decke immer stärker als gestaltendes
Element in ihre Planungen mit ein. Das führte schliesslich zu
ausgereiften Konstruktionen, die kaum noch Wünsche offen lassen.
Anforderungen an moderne Decken:
- Modulare Bauweise Die Masse der Deckenelemente müssen dem
Raummass problemlos angepasst werden können.
- Flexibilität Der Austausch einzelner Deckenelemente, z. B. zum
Einbau einer Beleuchtung, Lüftung oder einer Trennwand, muss schnell und einfach vorgenommen werden können.
- Guter Zugang Die Demontage und Montage einzelner
Deckenelemente, z. B. zur Bedienung von Absperrventilen und
Klappen, muss auf einfache Art und Weise möglich sein.
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- Geringes Gewicht Die Decke sollte nur wenig die Tragfähigkeit
der darüber liegenden Tragdecke oder des Daches beeinflussen.
- Breites Sortiment Decken sollten in unterschiedlichsten
Ausführungen lieferbar sein, d. h. in diversen Plattenmassen
und Perforationen.
- Gute Speicherfähigkeit Die Decken sollten für den Ein- oder Aufbau
von Beleuchtungskörpern und Lautsprechern und für
die Koppelung mit transportablen Trennwänden geeignet sein.
- Platz für Lüftung Decken müssen für die Ventilationsluft
durchlässig sein.
Weitere Anforderungen:
- hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit
- hohe Feuerfestigkeit
- hohe Schallabsorption
- günstige Lichtreflexion
Zweifellos hat der Aufschwung, den die Klimatisierung von
Gebäuden gebracht hat, einen weiteren Anstoss zur Entwicklung
abgehängter Decken gegeben. Denn jetzt wurde es notwendig,
Luftkanäle und Leitungen dekorativ zu verdecken. So entstand der
sogenannte Deckenabstand, das ist der Raum zwischen der Tragdecke und
der abgehängten Decke. Dieser Deckenabstand erfüllt heute noch
eine ganz wichtige Aufgabe: Er ist oft auch Druckkammer für die
hinzublasende Ventilationsluft.
Decken von FRENGER SYSTEMEN BV erfüllen alle hier genannten
Anforderungen. Ein weiteres Plus: Es sind Strahlungsdecken. Sie
arbeiten im Winter als Strahlungsheizung, im Sommer als
Strahlungskühlung. Ein Heizungssystem, das Behaglichkeit
garantiert.
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