Decken zum Heizen und Kühlen
Deckensysteme von FRENGER SYSTEMEN BV können generell zwei
Aufgaben erfüllen: Heizen und Kühlen.
Dabei müssen nicht alle Deckenplatten als Kühldecke ausgelegt
sein. Die Decke dient auch der Aufnahme von Leuchten, Lautsprechern,
Sprinklern etc.
Kühldecken von FRENGER SYSTEMEN BV können z. B. die Abwärme
und die Abluft zum Beispiel über sogenannte
"Abluftleuchten" Überwärmetäuscher ins System zurück
bzw. ins Freie führen. Dies hat den Vorteil, dass die Wärmelast
der Leuchten bei der Gesamtauslegung der Decke keine Rolle mehr
spielt.
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Abb. 8.1: Heizen, Kühlen, Klimatisieren:
Funktionsprinzip der Kühldecken mit Lüftung
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Die Ventilationsluft strömt durch die Verteilkanäle im
Deckenabstand über die Decke und gelangt über die Perforation oder
die Zwischenräume der Paneele oder Luftauslässe in der Decke
zugfrei in den Raum.
Durch die nicht isolierten Registerrohre strömt gekühltes oder
erwärmtes Wasser. Im Winter deckt die beheizte Decke den gesamten
Wärmeverlust und fungiert gleichzeitig als Nachwärmer der
eingeblasenen Ventilationsluft. Diese wird dadurch bis auf die
Temperatur der Raumluft erwärmt. Im Sommer deckt die Kühldecke den
grössten Teil der sensiblen Kühllast. Die Ventilationsluft trägt
die gesamte latente und einen Teil der sensiblen Kühllast. Dabei
ist die zugeführte Luftmenge meistens gleich der für die Lüfter g
erforderlichen Menge Frischluft.
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System und Technik
In unterschiedlichen Typen von Deckenverkleidungen verlaufen
wasserführende Rohre eines Kühl- und/oder Heizsystems. Als Heizsystem
wird es im energiesparenden Niedertemperaturbereich betrieben.
Wasser hat als Kühlmedium gegenüber der Luft den entscheidenden
Vorteil, dass es wegen seiner höheren Wärmekapazitätsdichte (800mal
grösser als Luft!) als Kühlmedium besser geeignet ist. Die Leistung
ist abhängig von der Differenz zwischen Kühlwasser-Vorlauftemperatur
und Raumtemperatur, vom Wasserstrom sowie vom Abstand der
Rohrleitungen (Register).
Ausserdem von der Art Herwasserströmung: Kühldecken von FRENGER
SYSTEMEN BV arbeiten mit turbulenter, nicht mit laminarer Strömung.
Kühldecken werden grundsätzlich an eine zentrale
Kaltwasserversorgung angeschlossen, z. B. an eine Kältemaschine. Die
Wasservorlauftemperatur liegt in der Regel bei 15 bis 17 °C. Sie
sollte die Taupunkttemperatur der Luft nicht unterschreiten.
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