Kombination einer Deckenstrahlungsheizung oder Kühldecke mit Lüftung

Um die thermische Behaglichkeit in einem Raum sicherzustellen, müssen die Funktionen Heizen, Kühlen und Lüften betrachtet werden. Aus energetischer Sicht und Behaglichkeitsgründen werden die Funktionen Heizen und Kühlen sinnvollerweise von einer FRENGER SYSTEMEN BV Deckenstrahlungsheizung und Kühldecke übernommen, um ein Maximum an Behaglichkeit bei minimalen Betriebskosten zu erzielen.

Daher muss eine Lüftungsanlage – wie auch immer diese gestaltet wird – nicht mehr heizen oder kühlen, sondern dient nur noch der Zufuhr von frischer, sauberer und im Kühlbetrieb entfeuchteter Luft. Hierdurch werden die benötigten Luftmengen um den Faktor 4 bis 6 kleiner als es bei einer herkömmlichen Gebäudeklimatisierung der Fall wäre. Zulufttemperaturen werden daher entweder isotherm oder nur mit einer geringen Über- oder Untertemperatur eingeblasen.

Sofern eine Fensterlüftung, die gemäss DIN 18032 in Sporthallen anzustreben ist, nicht realisiert werden kann oder darf, werden Lüftungsanlagen über CO2- oder Luftgütesensoren gesteuert, um die Betriebszeiten und damit die Kosten zu minimieren. Auch hier gilt, dass die Luftmenge für den hygienischen Mindestluftwechsel deutlich kleiner ist als die Luftmenge, die zum Heizen benötigt würde. Zum einen bedeutet dies bei einer Kombinationslösung mit einer Deckenstrahlungsheizung einen viel geringeren Energiebedarf an elektrischer Antriebsenergie, zum anderen kann die Lüftungsanlage aber in den Ruhezeiten der Halle vollständig abgeschaltet werden.

Alle Vorteile der Deckenstrahlungsheizung wie die hohe Energieeinsparung oder der herausragende Komfort bleiben auch in Kombination mit einer Lüftungsanlage erhalten.